
Was passiert, wenn man Honig über Knoblauch gießt? Man erhält eines der Mittel, die auf dem Land seit Generationen im Winter angesetzt werden. Der Knoblauch gibt seine Wirkstoffe ab, der Honig bewahrt sie monatelang.
S. 88
Das Handbuch, das eine komplette Kräuterapotheke zurück in Ihre Küche bringt: Tees, Sirupe, Salben, Tinkturen und Wickel, Schritt für Schritt erklärt. Über 250 Hausmittel, die unsere Großmütter noch selbst zubereitet haben — geordnet nach Beschwerden.
« Ich habe die Rezepte wiedergefunden, die meine Oma gemacht hat und die niemand je aufgeschrieben hatte. Allein dafür war das Buch den Preis wert. »
Marianne D., 64 Jahre · Bamberg
Prüfen Sie, ob einer dieser Sätze zu Ihnen passt
Damit sind Sie nicht allein — genau dafür wurde dieses Handbuch geschrieben.

Vor hundert Jahren gab es in fast jedem Ort eine Kräuterfrau oder eine Apotheke, die noch selbst mischte. Man kam mit Halsschmerzen, einer schlaflosen Nacht, einem knirschenden Knie. Hinter dem Tresen öffnete jemand zwei, drei Schubladen, wog Blätter, Wurzeln, getrocknete Blüten ab — und bereitete das Mittel vor Ihren Augen zu. Kein Produkt aus dem Karton. Ein Mittel, gemacht für Sie, an diesem Tag.

Das war kein Randgebiet. Hildegard von Bingen beschrieb schon im 12. Jahrhundert die Heilkraft der Pflanzen in ihrer „Physica“. In den Klöstern wurde dieses Wissen über Jahrhunderte bewahrt und weitergegeben. Und noch im 19. Jahrhundert holte Pfarrer Sebastian Kneipp die Pflanzenheilkunde zurück in die Dörfer — für alle, nicht nur für Gelehrte.
Dann, 1939, zog der Staat einen Schlussstrich: Das Heilpraktikergesetz beendete die Kurierfreiheit. Wer ohne Zulassung heilte, machte sich strafbar, und die Ausbildung wurde verboten — der Beruf sollte aussterben. Die Pflanzen wanderten in die Apotheke, und nach dem Krieg füllte sich die Apotheke mit synthetischen Molekülen, die einen entscheidenden Vorteil hatten: Man konnte sie patentieren.

Unsere Großmütter wussten noch, was man mit einer Zwiebel, einer Knoblauchzehe, einer Handvoll Thymian anfängt. Unsere Mütter kannten noch drei oder vier Rezepte. Wir — nichts mehr. Und beim ersten Schmerz greift die Hand automatisch zur weißen Schachtel mit dem achtfach gefalteten Beipackzettel.
Die Pflanzen dagegen sind geblieben. Sie wachsen noch immer am Wegrand, und viele reißen sie aus, weil sie sie für Unkraut halten.
Aus diesem Gedanken ist dieses Handbuch entstanden. Über 250 überlieferte Hausmittel — gesammelt, erprobt, geordnet. Nicht nach Pflanze, sondern nach Beschwerde. Denn wer sucht, sucht nicht „Spitzwegerich“: Er sucht, was gegen einen Husten hilft, der nicht weggeht, gegen einen Schlaf, der nicht kommt, gegen ein Gelenk, das nachts weckt.
Versprechen finden Sie darin keine. Sie finden, was die Menschen zu Hause zubereiteten, bevor dieses Wissen verloren ging: Mengen, Zubereitung, Aufbewahrung, Vorsichtsmaßnahmen — und jedes Mal den Punkt, an dem man aufhören und zum Arzt gehen sollte.
Eine Kräuterfrau zieht in Ihr Dorf nicht mehr ein.
Diese hier passt in ein Regal —
und hat um drei Uhr nachts geöffnet.
Ob Sie einen Schmerz lindern, wieder durchschlafen, besser verdauen, die Abwehrkräfte stärken, Ihre Haut pflegen oder einfach mehr Energie haben möchten: In diesem Handbuch finden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit das Mittel, das Sie seit Jahren gesucht haben.

Hier finden Sie alle 250 Hausmittel, in Regalen nach Beschwerden geordnet. Jede Seite des Anhangs zeigt, welche Mittel das Handbuch enthält und auf welcher Seite sie stehen.

Dort finden Sie Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Farbbilder, Mengen und Dosierungen.
Das Layout ist für die Küche gemacht: Sie schlagen die richtige Seite auf und haben alles auf einen Blick.

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Was passiert, wenn man Honig über Knoblauch gießt? Man erhält eines der Mittel, die auf dem Land seit Generationen im Winter angesetzt werden. Der Knoblauch gibt seine Wirkstoffe ab, der Honig bewahrt sie monatelang.
S. 88
Zwiebel, Zitrone, Honig und zwei Zutaten, die Sie schon im Schrank haben. In zehn Minuten zubereitet, im Kühlschrank aufbewahrt: ein Löffel, wenn der Hals kratzt.
S. 96
Schon einmal mit steifem Rücken aufgewacht? Diese Salbe mit Chili wärmt die Stelle und lockert die Muskeln in wenigen Minuten. Im Handbuch sehen Sie, wie einfach sie herzustellen ist.
S. 175
Das Mittel, das Großmütter in Fiebernächten nutzten: ein Paar Socken in Essig getränkt, ein Handtuch, und schlafen. Einfach, ohne etwas kaufen zu müssen.
S. 118
Eine Studie zeigte, dass Menschen in einem nach Rosmarin duftenden Raum bei Gedächtnistests besser abschnitten. Dieses Tonikum bringt das in eine Flasche.
S. 130
Baldrian, Lavendel und Passionsblume fein gemahlen und in leere Kapseln gefüllt. Eine Kapsel eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen. Im Handbuch: die genauen Mengen.
S. 144Alles ist nach Beschwerden geordnet — Sie schlagen in zehn Sekunden die richtige Seite auf

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Das sagen Leserinnen, die es schon zu Hause haben
Ich habe die Rezepte wiedergefunden, die meine Oma gemacht hat und die niemand je aufgeschrieben hatte. Allein dafür war das Buch den Preis wert. »
Früher bin ich bei jeder Erkältung sofort in die Apotheke gelaufen. Jetzt weiß ich, was ich zubereiten kann — und vor allem, wann ich trotzdem hingehen sollte. »
Was ich schätze: Es steht klar drin, wann ein Mittel sinnvoll ist und wann man zum Arzt gehen sollte. Das fand ich sehr ehrlich. »
Ich hatte wirklich keine Ahnung von Pflanzen. Gar keine. Es ist so gut erklärt, dass ich langsam angefangen habe — und jetzt mache ich jede Woche etwas. »
Ich habe mit den Rezepten für den Schlaf angefangen. Nach ein paar Tagen habe ich den Unterschied gespürt. So schnell hatte ich das nicht erwartet. »
Es ist nicht nur „nimm das gegen jenes“. Man versteht, warum es wirkt und wie man es aufbewahrt. Man weiß wirklich, was man tut. »
Mit meinen Gelenkschmerzen hat dieses Handbuch meinen Alltag verändert. Ich habe Zubereitungen gefunden, die mir wirklich Linderung verschaffen. »
Ich habe jahrelang nach so etwas gesucht. Ich nutze es für den ganzen Haushalt. Meine Enkel wissen: Oma hat für alles ein Mittel. »
Ich dachte, das sei etwas für Ältere, aber es hat mich ab den ersten Seiten gepackt. Konkret, klar und sehr umfassend. »
Die Gratis-Ratgeber sind Gold wert. „Ihre Kräuterecke zu Hause“ habe ich ausgedruckt und in der Küche aufgehängt. Wir rennen nicht mehr wegen jeder Kleinigkeit in die Apotheke. »
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Nein. Bei jedem Mittel stehen Zutaten, Mengen, Zubereitung, Dosierung und Vorsichtshinweise in einfacher Sprache. Wer einen Kräutertee aufbrühen kann, kann jedes Mittel aus dem Handbuch zubereiten.
Jedes Mittel nennt die Vorsichtsmaßnahmen, Wechselwirkungen mit gängigen Medikamenten und die Fälle, in denen man es meiden sollte (Schwangerschaft, Stillzeit, Kinder). Und es sagt immer, wann man aufhören und einen Arzt aufsuchen sollte. Hausmittel sind eine Ergänzung, kein Ersatz für ärztliche Behandlung.
Ja. Die meisten Mittel verwenden Zutaten, die Sie schon in der Küche haben — Knoblauch, Honig, Zitrone, Ingwer, Kamille, Salbei, Rosmarin — oder die es in jedem Supermarkt, Reformhaus oder in der Apotheke gibt.
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